Das Frühstücksinterview mit…

Christoph Kadlubski, Reiseveranstalter

„Ich denke oft: ,So würde ich auch gern fotografieren können‘“

Christoph Kadlubski macht beruflich das, um was ihn sicher viele Menschen beneiden: Er reist. Um die ganze Welt. Als Reiseveranstalter hat er genau das in seinem Gepäck, was man braucht, um so viel auf Achse zu sein: Abenteuerlust. Die teilt er mit einem Magdeburger, der über viele Jahre zu einem Freund geworden ist.

Mit dem Fotografen Rayk Weber hat er schon einige Ort bereist. Er organisiert, Rayk Weber betreut die Menschen, die mitreisen, um sich inspirieren zu lassen. Der Familienvater gehört zu jenen Sponsoren, die sich immer wieder melden und ungeduldig nach dem nächsten Projekt fragen. Warum nur? Antworten auf einige Fragen.

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Was macht für Sie ein gutes Foto aus?
Christoph Kadlubski:
Ich mag es, wenn alltägliche Dinge in die Perfektion gebracht werden. Wenn schöne Momente im Leben ein bisschen „eingefroren“ werden können. Und ich muss sehen können, dass hier jemand sein Handwerk versteht und technisch hervorragend arbeitet. Es ist die Summe aus Moment, Technik und Stimmung, die alles bestimmt.

Worauf achten Sie selbst beim Fotografieren?
Nicht gegen das Licht zu fotografieren, ist wichtig. Ich gehe gern auf Leute zu, und drücke ihnen einen Kamera in die Hand. Allerdings bin ich anspruchsvoll, die Choreografie des Bildes muss stimmen, und die Motive sollten gut gewählt sein. Ich selbst halte gern Momente fest, auch Motive, die wohl jeder mag – den Regenbogen, den Sonnenuntergang, einen schönen Lichteinfall.

Was verbinden Sie in Ihrer Erinnerung mit Fotografie?
Ich weiß noch sehr genau, wie ich als Student in der Dunkelkammer stand. Wenn aus nichts plötzlich nach und nach ein Bild wurde. Oder wie ich mit einer Rollfilm-Kamera unterwegs war. Schöne Erinnerungen sind das. Lustig, und zugleich schön.

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Wie bewerten Sie die Verbindung Kunst und Magdeburg?
Ich wünsche mir für die Stadt ein Publikum, das noch offener ist, das auch anspruchsvolle Kunst schätzt. Handball, Fußball und Weihnachtsmarkt, das brummt – und gehört auch zu einer Stadtkultur. Wenn dazu noch mehr von Künstlern kommen würde, die abseits vom Mainstream arbeiten, das wäre wirklich eine Bereicherung für Magdeburg.

Wenn Sie Kultur und Magdeburg zusammenbringen sollen, was fällt Ihnen spontan ein?
Ich wünsche mir mehr kulinarische Kultur, wirklich gute Lokalitäten für Weingenießer beispielsweise. Oder wie wäre es, wenn wir den Dom als Kunstinstallation verpacken, wie es einst Christo und Jeanne-Claude in Berlin mit dem Reichstag gemacht haben? Das war ein mutiges Kunstprojekt. Davon hätte ich gern mehr hier.

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Wie ist es für Sie, Fotos von Rayk Weber zu sehen?
Ich denke oft, wenn ich Fotos von ihm sehe: „So würde ich auch gern fotografieren können.“

Sie reisen viel mit Rayk Weber. Was bedeutet das für Sie?
Ich bin dann mit einem sehr guten Freund unterwegs.

Werden Sie die Arbeit von Rayk Weber weiter begleiten? Und falls ja, was ist der wichtigste Grund dafür?
Natürlich werde ich Rayk Weber weiter unterstützen, einfach, weil er ein ganz toller Mensch ist, und ich eine emotionale Bindung zu ihm aufgebaut habe.

Lieben Dank für die Unterstützung unserer Ausstellung

„Frau mit Fernweh. Die Reise geht weiter.“

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