Das Frühstücksinterview mit…

Olivia Goldschmidt, Rechtsanwältin

„Ich mag es, dass sich Kunst und Menschlichkeit vereinen“

Nicht alle Frauen mögen, was sie in den „hautfreundli.ch“-Kalendern von Rayk Weber sehen. Schöne Models, wenig Kleidung. Olivia Goldschmidt liebt diese Projekte, weil sie „selbst gern eine Frau ist“. So einfach ist das. Vor zwei Jahren besuchte sie eine Vernissage, sah die „so schönen, ästhetischen Fotos“ und war „hin und weg“.

Sie konnte es kaum abwarten, auf den Magdeburger Fotografen zuzugehen, um ihm etwas Wichtiges mitzuteilen: „Ich möchte Sie auch sehr gern unterstützen.“ Eine solche Botschaft hört der Fotograf natürlich gern. Vor allem, wenn sich daraus Gespräche entwickeln, wenn sich der Blick schärft für eine Zusammenarbeit. Und wenn die Rechtsanwältin sich voller Vorfreude Bilder aus seinem Portfolio aussucht. Warum eigentlich? Wie konnte es soweit kommen? Diese und weitere Fragen treffen auf empathische Antworten…

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Was schätzen Sie an der Arbeit von Rayk Weber, und warum unterstützen Sie ihn als Sponsorin?
Olivia Goldschmidt:
Ich mag es, dass seine Werke Kunst und Menschlichkeit vereinen. Die Darstellungsform seiner Fotos beeindruckt mich. Das muss ich einfach unterstützen.

Was macht für Sie ein gutes Foto aus?
Das lässt sich schwer in Worte fassen. Es ist wohl so, dass es mich „treffen muss“. Ich halte mein Leben im Gleichgewicht, und möchte mich auf das Leben fokussieren. Ein gutes Foto unterstreicht das, ich muss dem Bild ansehen, dass sich der Fotograf Gedanken darüber gemacht hat, was und wie er es festhält.

Was verbinden Sie sonst noch mit Fotografie?
Ich habe die Erinnerung an meinen Opa, der häufig in seiner Dunkelkammer stand. Das hatte Atmosphäre.

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Sie besonders das Bild „Traumfrau“ mögen. Warum gerade das?
Dieses Foto zeigt unscharf und doch präzise eine Traumfrau. Mich fasziniert die Mischung aus Deutungsmöglichkeit und Realität.

Ihre erste Begegnung mit Rayk Weber war bei einer Vernissage für das Kalender-Projekt „hautfreundli.ch“. Warum wollten sie ihn spontan unterstützen?
Ganz einfach: Ich bin auch gern eine Frau.

Interview der Sponsoren der Rayk-Weber-Galerie in Magdeburg.

Kunst und Magdeburg – passt das zusammen?
Ich denke, das passt. Allein solche Projekte wie die „Lichterwelt“ zeigen, dass die Stadt mehr Zulauf bekommt, wenn etwas geboten wird.

Lieben Dank für die Unterstützung unserer Ausstellung

„Frau mit Fernweh. Die Reise geht weiter.“

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